Swiss Car Register
 
 
 
  Archiv
Schweizer Hersteller
Alfa Romeo 6C2300 Worblaufen 1938
   

Die Schweiz weist eine grosse Tradition im Bau von Fahrzeugen auf.

Anhand einiger Beispiele können Sie sich ein Bild über die wertvolle Tätigkeit unserer Autokonstrukteure verschaffen.

Mehr erfahren Sie bei uns im Archiv. Das SCR-Archiv bietet Ihnen umfangreiche Dokumentation (zeitgenössische Bilder, originale Produktionspläne, originale Aufträge, originale Materiallisten, etc.), Experten-Tipps und vieles mehr.

   

Morand – La Tour de Treme 1965–?

Moser – Saint-Aubin 1914–24

Mowag – Kreuzlingen 1950–78 (?)

Oehler – Aarau 1930–78 (?)

Oerlikon-Gyrobus – Oerlikon 1950–54 (?)

Oetiker – Zürich 1923–34

Orion – Zürich 1900–10

Pic-Pic – Genf 1906–21

Pilcar – Genf 1977

Popp – Basel 1898

Primavesi – Lugano 1910

Rapid – Zürich 1899–1900

Rapid – Dietikon 1946

Safir – Rheineck 1906–10

Sauber – Hinwil 1969–2005

Saurer – Arbon 1897–1985

Sbarro – Grandson 1967 bis heute

SIG – Neuhausen 1918–53

Schmid – Zürich 1868–81

Schmid – Zürich/Annecy F 1922–50

Sigma – Genf 1909–14

SLM – Winterthur 1899–1934

SNA – Neuenburg 1903–13

Soletta – Solothurn 1956

Soller – Basel 1904–13

Speidel – Genf 1914–22

Stella (CIEM) – Genf 1904–13

Swiss Buggy – Otelfingen 1972–77

Thury-Nussberg – Genf 1877

Tribelhorn – Feldbach 1902–19

Turbo – Zürich 1921

Turicum – Zürich 1904–14

VAR – Hard 1923

Weber – Uster 1899–1906

YAXA – Genf 1912–14

Zebra – Moutier 1973–?

Zedel – Saint-Aubin 1906–08

   

 

   
Ajax – Zürich 1906–10   Nach oben
Touren- und Sportwagen sowie Taxi-Droschken. Fortschrittliche Konstruktionen mit anfangs Vier- und später auch Sechszylindermotoren. Teilnahme an der Targa Florio 1907. Ein Exemplar im Verkehrshaus der Schweiz.    
     
Ansermier – Genf 1906    
Kleinwagen mit «De Dion»-Einzylindermotor und Kardanantrieb. Nur wenige Exemplare gebaut.    
     
Arbenz – Zürich 1904–22    
Bedeutende Nutzfahrzeugfabrik. Auslieferung von mehr als 3000 Lastwagen während des ersten Weltkrieges. Liquidierung der Unternehmung durch Herrn Edwin Oetiker zwecks Gründung eigener Fabrik.    
     
Asper – Dietikon 1908–11    
Fahrzeuge mit 40-PS-Motoren. Die Produktion wird auf etwa 30 Fahrzeuge geschätzt.    
     
Belcar – Wollerau 1955    
3-Rad-Wagen nach Entwürfen von Egon Brütsch, Stuttgart. Nur wenige Exemplare.    
     
Berna – Olten 1902–72    
Eine der grössten Nutzfahrzeugfabriken der Schweiz. Von 1902 bis 1911 baute das Unternehmen auch Personenwagen. 1929 wurde Berna von Saurer übernommen und baute in der Folge weitgehend baugleiche Nutzfahrzeuge. Ein frühes Modell mit Vis-à-vis-Carosserie und Einzylindermotor befindet sich im Verkehrshaus der Schweiz.    
     
Brunau-Weidmann – Zürich 1905–08    
Anfänglich baute die Firma Lastwagen. 1907 folgten zwei moderne Personenwagen mit Vierzylinder-Blockmotoren. 1908 wurde die sehr bescheidene Produktion eingestellt. Die Fabrikräumlichkeiten dienten auch den Herstellern «Fischer» und «Helios».    
   
Cegga – Aigle 1960–70   Nach oben
Rennsportwagen mit Ferrari- und Maserati-Motoren. 1962 auch ein F1-Rennwagen. Erfolgreiche Teilnahme an internationalen Sportveranstaltungen.    
     
Cheetah – Lausanne 1974–?    
Rennsportwagen mit Chevron-, BMW- und Cosworth-Motoren. Kleine Stückzahl.    
     
Condor – Courfaivre 1922    
In der bekannten Fahr- und Motorradfabrik entstanden eine handvoll zweiplätzige Torpedos mit MAG-Vierzylindermotor.    
     
Dufaux – Genf 1904–06    
Bau von Renn- und Personenwagen in kleiner Zahl. 1905 Weltgeschwindigkeitsrekord.
Zwei Reihen-Achtzylinder-Rennwagen stehen im Verkehrshaus der Schweiz respektive in der Schlumpf-Sammlung in Mulhouse (F).
   
     
Dufour-Ballabey – Nyon 1897–1914    
Schwere Lastwagen mit Unterflurmotoren. Erfolgreicher Export.    
   
Egg & Egli – Zürich 1896–1919   Nach oben
Das bereits recht erfolgreich verkaufte «Egg & Egli Dreirad» wurde ab 1900 als «Rapid» angeboten. Später folgten vierrädrige Personenwagen, die unter den Namen «Egg», «Excelsior», «Moser» und «Semag» vermarktet wurden.    
     
Enzmann – Schüpfheim 1957–69  
Eleganter Sportroadster mit Kunststoffkarosserie auf VW-Käfer-Plattform. Über hundert Exemplare wurden gebaut. Neuaufnahme einer limitierten Produktion im Jahr 2001.    
     
Ernst – Genf 1905–08    
Unter Verwendung von französischen Komponenten entstanden solide Tourenwagen in kleiner Stückzahl.    
     
Erste-Agea – Genf 1948–55    
Nach einem Formel3-Rennwagen für den Eigengebrauch entstand der Prototyp eines Sportcoupés mit einer Fiberglas-Carosserie — beide mit Crossley-Motoren.    
     
Felber – Morges 1971–86    
Spezialausführungen auf Ferrari-, Lancia-, Pontiac-, International-, VW- und Maserati-Basis. Insgesamt sind etwa 150 Fahrzeuge gebaut worden.    
   
Filipinetti – Grandson 1967–73   Nach oben
Kleinserien von Sportcoupés und Spider mit getunten Motoren (diverse Marken).    
     
Fischer – Zürich 1905–14    
Produktion von weiterentwickelten Vierzylinder-Turicum-Fahrzeugen. Das innenverzahnte Getriebe und der eigene Schiebermotor wurden unter Lizenz auch im Ausland produziert. Ein Chassis und ein Torpedo befinden sich im Verkehrshaus der Schweiz.    
     
Franz – FBW – Zürich/Wetzikon 1908–85    
Nutzfahrzeuge für vielfältige Einsätze. Mit eigenständigen technischen Entwicklungen erwarb sich die Marke hohes Ansehen im In- und Ausland. Insgesamt sind gegen 6000 Fahrzeuge produziert worden.    
     
Garbaccio – Siders 1913    
Prototyp eines Amphibienfahrzeugs mit Propellerantrieb.    
     
Gmür – Schänis 1914    
Elektromobil-Prototyp.    
   
Griffon – Genf 1970–74   Nach oben
Verschiedene Formelrennwagen, Monoposto und Sportwagenprototypen. Erfolgreicher Einsatz auf europäischen Rennstrecken.    
     
Helios – Zürich 1906–07    
Sehr bescheidene Produktion eines Vierzylinder-Modells.    
     
Helvetia – Paris 1898    
Elektromobil, das in kleinen Stüclzahlen gebaut wurde. Pläne für eine Fabrik in der Schweiz wurden nicht verwirklicht.    
     
Henriod – Biel 1886–98    
Nach einem Versuchs-Dampf-Dreirad wurden verschiedene Automobile mit Benzinmotoren hergestellt. Später wurden luftgekühlte Automobile unter der Marke S.N.A. in Boudry NE produziert.    
     
Hercules – Menziken 1900–13    
Lastwagenfabrik. Stellte auch einige Personenwagen und kleine Busse her.    
   
Horag – Sulgen 1966–74   Nach oben
Produktion von Rennwagen verschiedener Kategorien in kleinen Stückzahlen.    
     
J.+M. – Genf 1913–14    
Eine der ersten Schweizer Marken, die in kleinen Stückzahlen einen populären Kleinwagen lancierte.    
     
Kaufmann-Millot – Tägerwilen 1896–1906    
Erstaunlich breite Palette von Automobilen, Bussen und Lastwagen, die allerdings nur in bescheidenen Stückzahlen gebaut wurden.    
     
Leeger – Tägerwilen 1884    
Schweizer Pionier, der ein Dampf-Dreirad baute und damit erfolgreich Fahrten unternahm.    
     
Van Leisen – Genf 1875    
Genfer Pionier, dessen Dampf-Dreirad nach Paris transportiert wurde.    
     
Lucerna – Luzern 1907–09    
Unter Verwendung französischer Fahrgestelle und Motoren entstanden Personen- und Lastwagen in kleiner Stückzahl.    
     
Lucia – Genf 1902–08    
Eine der erfolgreicheren Marken der Frühzeit. Die Automobile waren mit fortschrittlichen Motoren ausgerüstet. Es wird angenommen, dass ca. 100 Fahrzeuge produziert wurden. Nach Produktionsende wurde die Infrastruktur zur Produktion der Sigma-Automobile genutzt.    
   
Martini – Frauenfeld, Saint-Blaise 1897–1934   Nach oben
Die bedeutendste und erfolgreichste Personenwagenfabrik der Schweiz. Zahlreiche sportliche Erfolge. Exporte in die ganze Welt. Verschiedene Modelle verbleiben in Museen und privaten Sammlungen.    
     
Maximag – Carouge GE 1922–28    
Neben Motosacoche-Motorrädern wurde eine Voiturette mit verschiedenen Carosserien hergestellt. Insgesamt wurden etwa 200 Wagen produziert.    
     
Meyer – Horgen 1884    
Pionier, der einige Dampf-Dreiräder baute.    
     
Monteverdi – Basel 1956–92    
Anfänglich Bau von Wettbewerbsfahrzeugen. Es folgte eine ganze Palette von Luxus-Sport- und Geländewagen mit Chrysler-V8-Motoren und diverse Prototypen. Monteverdi-Museum in Binningen.    
     
Morand – La Tour de Treme 1965–?    
Produktion und Tuning von Rennmotoren.    
     
Moser – Saint-Aubin 1914–24    
Kleinwagen mit Zwei- und Vierzylinder-Motoren. Kleinserienproduktion.    
     
Mowag – Kreuzlingen 1950–78 (?)    
Nachfolgeunternehmen des Carosseriewerk Seitz. Produktion von Nutzfahrzeugen in vielen Varianten und in beachtlichen Stückzahlen. Ab den 70er Jahre Spezialisierung auf militärische Fahrzeuge.    
   
Oehler – Aarau 1930–78 (?)   Nach oben
Elektro-Nutzfahrzeuge, die während des 2. Weltkriegs eine Blütezeit erlebten.    
     
Oerlikon-Gyrobus – Oerlikon 1950–54 (?)    
Stadtbusse mit einmaligem Antriebsprinzip, bestehend aus einem elektrisch angetriebenen schweren Schwungrad, das einen Generator antrieb, der wiederum den elektrischen Fahrmotor speiste.    
     
Oetiker – Zürich 1923–34    
Produktion Lastwagen und Busse in verschiedenen Ausführungen in kleineren Stückzahlen, hergestellt in der ehemaligen Arbenz-Fabrik.    
     
Orion – Zürich 1900–10    
Anfänglich wurden leichte Personenwagen, später vor allem Nutzfahrzeuge mit Unterflurmotoren produziert. Ein Lastwagen befindet sich im Verkehrshaus der Schweiz.    
     
Pic-Pic – Genf 1906–21    
Der zweitgrösste schweizerische Personenwagenhersteller bot Touren- und Sportwagen hoher Qualität an. Erfolgreicher Export. Teilnahme am Grand Prix de France von 1914. Einige Wagen haben in Museen und in Privatsammlungen überlebt.    
     
Pilcar – Genf 1977    
Moderner Elektro-Kleinwagen. Nur kleine Vorserie.    
     
Popp – Basel 1898    
Fortschrittliche Konstruktion leichter Personenwagen. Nur kleine Stückzahl. Ein Exemplar steht im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern.    
   
Primavesi – Lugano 1910   Nach oben
Einzelanfertigungen von Sport- und Rennwagen für den Eigengebrauch.    
     
Rapid – Zürich 1899–1900    
Nach Lizenzen von Egg & Egli entstanden eine kleine Anzahl Motor-Dreiräder.    
     
Rapid – Dietikon 1946    
Offener Kleinwagen mit MAG-Heckmotor. Insgesamt wurden 36 Exemplare gebaut.    
     
Safir – Rheineck 1906–10    
Neben etwa einem Dutzend Personenwagen entstanden Lastwagen und Busse. Grosse Beachtung auch im Ausland.    
     
Sauber – Hinwil 1969–2005    
Erfolgreiche Formel- und Rennsportwagen in kleinen Stückzahlen.    
     
Saurer – Arbon 1897–1985    
Bedeutendstes schweizerisches Motorfahrzeug-Industrieunternehmen. Bis 1912 wurden einige hundert Personenwagen von hoher Qualität und Leistung produziert. Anschliessend spezialisierte sich Saurer auf Nutzfahrzeuge für alle möglichen Anwendungszwecke. Saurer war ein Pionier in der Dieselmotorenanwendung für den Lastwagenantrieb. Zweigunternehmen und Lizenz-Produktion auch im Ausland. 1982 von Daimler-Benz übernommen.    
     
Sbarro – Grandson 1967 bis heute    
Sport-, Renn- und Luxusfahrzeuge in kleinen Stückzahlen für Individualisten. Einzige Design-Schule für Automobilkarrosserien in der Schweiz (Grandson und neu in Pontarlier [F]).    
   
SIG – Neuhausen 1918–53   Nach oben
Nach diversen Prototypen für leichte Cyclecars und einen Einspurwagen begann SIG 1937 mit dem Bau von Elektromobilen.    
     
Schmid – Zürich 1868–81    
Pionier, der sich ein eigenes Dampf-Lokomobile baute und 1878 damit in sieben Tagen bis nach Paris fuhr.    
     
Schmid – Zürich/Annecy F 1922–50    
Entwicklung eines eigenen Schiebermotors und Lizenzabgabe für dessen Produktion an Peugeot. 1924 Bau von zwei GP-Wagen. Zwischen 1937 und 1949 Weiterentwicklung des Schiebermotors und Bau von einigen Prototypen. Keine Serienproduktion.    
     
Sigma – Genf 1909–14    
In der Lucia-Fabrik wurden von 1909 bis 1914 etwa 250 Personenwagen gebaut. Erfolgreicher sportlicher Einsatz.    
     
SLM (Schweizer Lokomotiven- und Maschinenfabrik) – Winterthur 1899–1934    
Zuerst wurde eine Voiturette gebaut. Ab 1906 etwa 15 schwere Dampf- und Motorlastwagen. 1934 folgten noch Prototypen für einen SLM-Pescara Tourenwagen.    
     
SNA – Neuenburg 1903–13    
Personen- und Nutzfahrzeuge mit luftgekühlten Motoren. Bescheidene Produktion.    
     
Soletta – Solothurn 1956    
Prototyp eines fortschrittlich konzipierten Kleinstwagens. Vorstellung anlässlich der Automobilsalons in Paris und Genf 1956. Der Prototyp ist heute Eigentum des Swiss Car Register.    
   
Soller – Basel 1904–13   Nach oben
Schwere Lastwagen in kleiner Stückzahl gebaut.    
     
Speidel – Genf – 1914–22    
Sportliche Kleinwagen, von denen etwa 15 Exemplare gebaut wurden.    
     
Stella (CIEM) – Genf 1904–13    
Ziemlich bedeutende Personenwagen-Produktion sowie Herstellung einiger Nutzfahrzeuge.    
     
Swiss Buggy – Otelfingen 1972–77    
Mehrere hundert Buggies auf Basis des VW Käfer.    
     
Thury-Nussberg – Genf 1877    
Pioniere, die ein Dampf-Dreirad bauten.    
     
Tribelhorn – Feldbach 1902–19    
Erfolgreichster Schweizer Hersteller von Elektrofahrzeugen für Personen- und Gütertransporte. 1919 von EFAG Oerlikon übernommen. Fortbestand bis in die 70er Jahre.    
     
Turbo – Zürich 1921    
Eigenwilliger Kleinwagen, der in kleinen Stückzahlen gebaut wurde.    
   
Turicum – Zürich 1904–14   Nach oben
Erfolgreiche Produktion von Kleinwagen, die mehrheitlich eine stufenlose Kraftübertragung mittels Reibrad aufwiesen. Mehrere Exemplare sind erhalten geblieben.    
     
VAR – Hard 1923    
Prototyp eines Kleinwagens mit Boxermotor.    
     
Weber – Uster 1899–1906    
In beachtlichen Stückzahlen gebauter Personenwagen mit variabler Riemenscheiben-Kraftübertragung.    
     
YAXA – Genf 1912–14    
Moderner Personenwagen. Wurde in über 100 Exemplaren gebaut.    
     
Zebra – Moutier 1973–?    
Einzelanfertigung eines Rennsportwagens.    
     
Zedel – Saint-Aubin 1906–08    
Kleinwagen, der während Jahren auch in Frankreich erfolgreich gebaut wurde.